Innovationsmanufaktur IMA als Netzwerk für Wissen, Gründung und Innovation in Gütersloh

Besuch der Innovationsmanufaktur Gütersloh IMA
Besuch der IMA; v.l.n.r.: Mario Klasfauseweh, Stefan Bethlehem, Matthis Haverland, Volker Richter, Jörg Rodehutskors, Jael Räker, Dr. Christopher Kunz, Sebastian Pähler. Bild: SPD Gütersloh

SPD-Fraktion besuchte das neue Gütersloher Innovationszentrum

Im Rahmen ihres diesjährigen Sommerprogramms besuchten Mitglieder der SPD Ratsfraktion die neue Innovationsmanufaktur Gütersloh (IMA), die als Innovationszentrum für die Stadt und den Kreis Gütersloh Netzwerkstrukturen für Wissenstransfers, Gründungsinitiativen und Innovationen entwickelt. Jörg Rodehutskors als Geschäftsführer der IMA informierte die Mitglieder der SPD Fraktion über das Konzept und die Angebote des Innovationszentrums.

„Netzwerk, Wissen, Gründung und Innovation sind die Kernbegriffe und gewissenmaßen die Säulen, auf denen die IMA beruht. Unser Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Gesellschaft die bestmöglichen Voraussetzungen und Strukturen für die Entwicklung von Innovationen in Gütersloh zu schaffen. Wir vernetzen Gründerinnen und Gründer mit der etablierten Wirtschaft und bieten Raum und konkrete Räumlichkeiten zur Verwirklichung von Ideen. So wollen wir Wissen bündeln, Veränderungen möglichst beschleunigen und eine nachhaltige Innovationsszene in  Gütersloh und unserer Region entwickeln.“ Mit diesen Worten fasste Jörg Rodehutskors das Programm der IMA prägnant zusammen.

Für die IMA Gütersloh ist die enge Kooperation mit den regionalen Hochschulen zentral. Mit dem Campus Gütersloh der Hochschule Bielefeld (HSBI), der früheren FH Bielefeld, als direkten Nachbarn der IMA wird eine Verzahnung von Innovation und Gründung mit Lehre und Forschung geschaffen. Hierzu dienen verschiedene Angebote wie „ThinkTanks“, „Fokusgruppen“ oder „Speakerformate“.  Davon profitieren sämtliche externe und interne Nutzer der IMA. Dank des exklusiven Zugangs zur Wissenschaft stehen den Nutzern nicht nur ein fundiertes Netzwerk, sondern auch wichtige Einblicke in aktuelle Forschungsschwerpunkte zur Verfügung.

Rodehutskors betonte, dass die IMA ein Netzwerk schaffe, in dem verschiedene Akteure aus der Wirtschaft, den Hochschulen und der Gesellschaft zueinanderfinden und sich austauschen können, um über die Zeit eine nachhaltige Innovationsszene in Gütersloh entstehen zu lassen. „Dabei agiert die IMA als Wissensvermittler für alle, die sich neuen Fragestellungen widmen möchten. Dank der engen Vernetzung mit Hochschulen schafft die IMA die Verzahnung von Innovation und Gründung mit Lehre und Forschung “, so Rodehutskors.

„Für Gründer*innen und die, die es werden wollen, bieten wir einen Ort der Begegnung, des neuen Arbeitens, des interaktiven Lernens und kritischen Hinterfragens. So wird gelebte Innovation lokal etabliert“, so Rodehutskors weiter. Als Ort der Begegnung und des Austausches bietet die IMA neben dem synergetischen Netzwerk einerseits verschiedene möblierte Büroräume, deren Größe von zwei bis zu fünf Arbeitsplätzen reicht. Andererseits werden flexible Coworking-Plätze angeboten, die vom Tagespass bis langfristig gebucht werden können.  Darüber hinaus stehen Meeting-Räume in verschiedener Größe von vier bis zu zwanzig Personen sowie flexible Veranstaltungsflächen bis zu 100 Personen zur Verfügung.

Zum Ende der Diskussion fragte Volker Richter nach, wie wichtig die geplante Ansiedelung des IMA in dem Mansergh Quartier, das in den nächsten Jahren entstehen soll, für die Entwicklung der Innovationsmanufaktur ist?

Rodehutskors antwortete: „Wir  wollen als IMA ein Ort für die Realisierung innovativer Ideen sein, und hierzu gehört dann auch der Aufbau eines Real-Labors im Sinne eines Transfer- und Demozentrums, um Theorie in Praxis zu überführen. Hierzu gehören der Prototypenbau oder das Testen und Demonstrieren ganzer Prozesslinien. Für den Aufbau eines solchen Real-Labors der IMA sind die Flächen und Bestandsgebäude des Mansergh Quartiers sehr gut geeignet. Und diese Weiterentwicklung wollen wir in enger Kooperation mit der Stadt auch erreichen.“

Abschließend dankte Volker Richter für die ausführlichen Informationen und wünschte dem Team der IMA viel Erfolg bei der Erreichung der Ziele, mit der IMA Innovationskraft zu entwickeln und Gütersloh als attraktiven Innovationsstandort zu etablieren.