„Wenn Entlastung, dann richtig!“

Die Gütersloher SPD kritisiert die Ankündigung der Kämmerin und des Bürgermeisters, die Nutzungsgebühren für die Außengastronomie nur anteilig zu erlassen, wenn keine Erweiterung der nutzbaren Fläche möglich ist.

„Dieser Vorschlag ist kleinkrämerisch und überhaupt nicht zielführend, Gütersloh kann mehr“, kritisiert der SPD-Bürgermeisterkandidat Volker Richter. „Wenn die Stadt den Gastronom*innen entgegenkommen will, dann sollte sie unseren Antrag umsetzen, denn wir schlagen eine weitergehende und vor allem wirklich pragmatische Lösung vor!“

Der Antrag der SPD-Fraktion sieht neben einem kompletten Verzicht auf die diesjährigen Nutzungsgebühren für die Außengastronomie zusätzlich die großzügigere Nutzung der Außenbereiche vor.

„Unser Vorschlag sieht eine echte Entlastung UND ein Entgegenkommen bei der Nutzung vor, kein entweder oder.“, so Volker Richter. Andere Kommunen, etwa Paderborn, hätten schon ähnliche Regelungen auf den Weg gebracht. „Leider scheint die Verwaltungsleitung in Gütersloh wieder einmal einen umständlichen Sonderweg zu bevorzugen“.

Die SPD-Fraktion hält daher an ihrem Antrag für den Finanzausschuss fest und hofft auf ein Umdenken der Verwaltung und auf eine Mehrheit für die echte Unterstützung der Gastronomie in Gütersloh. „Gütersloh kann mehr als einen Teilverzicht“, so Volker Richter abschließend.