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Pressemitteilung:

Gütersloh, 31. Mai 2017

Verzicht auf den Betrieb von Ponyreitbahnen auf Gütersloher Volksfesten

SPD- Antrag im Ausschuss für Umwelt und Ordnung
"Das Ponykarussell auf der Pfingst- und Michaeliskirmes ruft seit Jahren zunehmenden Protest aus der Bürgerschaft hervor. Der Betrieb von Ponyreitbahnen auf Volksfesten wird von weiten Teilen der Bevölkerung seit Langem als nicht mehr zeitgemäß und als Tierquälerei abgelehnt. Das hat auch die Debatte um den Bürgerantrag im Jahr 2016 gezeigt. Ziel unseres Antrages ist es, dass die Stadt ihre Gestaltungsmöglichkeiten bei der Vermietung öffentlicher Flächen für Kirmesveranstaltungen nutzt und für zukünftige Veranstaltungen ab Herbst 2017 die entsprechenden Verträge so gestaltet, dass die Teilnahme von Ponyreitbahnen ausgeschlossen wird", mit diesen Worten fasste der umweltpolitische Sprecher der SPD- Fraktion, Dr. Thomas Krümpelmann die Ziele des Antrags an den Ausschuss für Umwelt und Ordnung zusammen.

Der Antrag besagt im Einzelnen, dass die Verwaltung in den Vertragsverhandlungen über die nächsten Kirmesveranstaltungen auf einen Verzicht auf das umstrittene Ponykarussell hinwirken und den Betrieb von Ponykarussells auf Gütersloher Volksfesten durch vertragliche Vereinbarungen ab dem nächsten zu schließenden Mietvertrag ausschließen soll. Zusätzlich kann eine Marktsatzung für eine weitere rechtliche Absicherung erlassen werden.

In der Begründung wird auf die negative Wahrnehmung von Ponykarussells als Verletzung eines modernen Tierschutzes durch große Teile der Öffentlichkeit verwiesen. Stichprobenartige Kontrollen der Amtstierärzte, die ohne Beanstandung verlaufen, seien in diesem Kontext nicht mit dem Wohlergehen von Tieren gleichzusetzen.

Der Antrag fordert, dass die Stadt ihre Gestaltungsmöglichkeiten bei der Vermietung öffentlicher Flächen für Kirmesveranstaltungen nutzen und den Betrieb von Ponyreitbahnen ausschließen sollte. Hierbei wird auf die Beispiele anderer Städte verwiesen, die entweder als Betreiber einer Kirmes oder, wie in Gütersloh, bei der Vermietung der öffentlichen Flächen Ponyreiten ausgeschlossen haben. In keinem dieser Fälle haben diese Regelungen zu Klagen gegen die Städte geführt.

"Zu diesem Zweck soll die Stadt für alle künftigen Kirmesveranstaltungen ab Herbst 2017 die entsprechenden Verträge in der Form gestalten, dass die Teilnahme von Ponyreitbahnen ausgeschlossen wird. Hierzu kann zudem eine Marktsatzung erlassen werden", so Dr. Krümpelmann abschließend.


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